Park Güell Artenvielfalt

Alle Infos zur Park Güell Artenvielfalt und Natur

Der Park Güell ist mit seiner atemberaubenden Natur und Artenvielfalt einer der berühmtesten Orte in Barcelona und ein Paradies für jeden Naturliebhaber. Eusebi Güell gab ihn in Auftrag, um ein Anwesen für die aristokratischen Familien Barcelonas zu errichten. Der Park steht heute auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes

Die Drachentreppe und der Platz der Natur sind die größten Attraktionen des Parks. An diesem ikonischen Ort Barcelonas können Sie wunderbare Architektur und schöne Mosaike entdecken. 

Wenn Sie einen Besuch des Park Güell planen, sind Sie hier genau richtig. Wir verraten Ihnen alles über die Park Güell Artenvielfalt!

Wo liegt der Park Güell?

Park Güell Artenvielfalt

Park Güell – städtischer Grünzug

Die Hügelketten der Region – Creueta del Coll (Creueta del Coll Park), El Carmel (Park Güell und Carmel Park) und La Rovira (Guinardó Park) – bilden zusammen eine der größten Grünflächen Barcelonas, die im Allgemeinen als eine geologische Einheit betrachtet wurde, nämlich als der Tres Turons Park. Der Tres Turons Park ist das größte Naturgebiet Barcelonas.

Er ist aus ökologischer Sicht von großer Bedeutung für die Stadt. Dieser Park spielt eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts der Stadt. Aufgrund seiner Nähe zum Collserola-Gebirge ist der Park auch ein natürlicher Lebensraum für viele Vögel. Er ist ein sicherer Ort für einige Tiere.

Parks und Grünflächen sind für die Erhaltung der Artenvielfalt generell von entscheidender Bedeutung. Sie ermöglichen die freie Bewegung von Tierarten und bieten ihnen Raum, sich zu vermehren und zu leben. Das Fehlen solcher Flächen kann sich auf die biologische Vielfalt eines solchen Gebiets auswirken.

Aus diesem Grund schlagen Umweltschützer vor, in Städten Grünzüge zu schaffen, die Grünflächen mit dem nächstgelegenen natürlichen System wie Hügeln oder Wäldern verbinden. Der Tres Turons Park ist Teil des Grünzugs Ciutadella-Collserola, der noch nicht fertiggestellt ist.

Park Güell Artenvielfalt

Die natürliche Umgebung des Park Güell

Der Ort, an dem sich heute der Park Güell befindet, war früher als Muntanya Pelada bekannt. Das Gebiet war über einen längeren Zeitraum hinweg ein landwirtschaftliches Gebiet mit Weinbergen, Olivenhainen und Obstplantagen. 

Es war ein trockenes Ackerland, die Böden waren sehr flach und es fehlte an Wasserressourcen. In der Parkregion in der Nähe des Hügels El Carmel sind noch einige Felder für den Anbau reserviert. Nachdem die Stadtverwaltung den Park erworben hatte, wurden viele Veränderungen vorgenommen. 

In den 1960er Jahren wurden in der Bergregion verschiedene Aleppo-Kiefern und trockenheitsresistente Sträucher gepflanzt, die dieser Grünfläche ihr heutiges üppiges, halbbewaldetes Aussehen verleihen. 

Allerdings wurden diese Kiefern an ähnlichen Stellen gepflanzt wie die zahlreichen Oliven- und Johannisbrotbäume, die ein wenig verdrängt wurden. Die natürliche Umgebung des Park Güell strahlt eine gewisse Ruhe aus. Die hoch aufragenden Bäume schaffen ein malerisches Landschaftsbild in diesem Gebiet.

Park Güell Artenvielfalt

Biologische Vielfalt im Park Güell

Als Teil des Tres Turons-Parks bildet der Park Güell ein städtisches Naturschutzgebiet in Barcelona. Die sorgfältige Bepflanzung und das Vorhandensein einer großen Grünfläche erlauben dem Park Güell eine große Artenvielfalt.

Der Park Güell erstreckt sich über 17 Hektar, ist für jedermann zugänglich und bildet eine Zone von natürlichem Wert und einer Artenvielfalt, die ihn für Besucher sehr attraktiv macht. Neben dem Kulturtourismus können die Besucher also auch einen landschaftlich reizvollen Naturtourismus erleben. Der Park ist reich an alten und neuen Olivenbäumen.

Aufgrund seiner Nähe zu den Collserola-Hügeln und anderen Grünflächen zieht der Park Güell eine große Artenvielfalt an. Tiere finden hier Unterschlupf, Nahrung und einen Ort, an dem sie sich vermehren und leben können. Einige Strukturen rund um den Park wurden mit Rücksicht auf die Anwesenheit bestimmter Arten errichtet.

Mit seiner großen Auswahl an Grünflächen hat dieser Ort für Tierliebhaber viel zu bieten.

Die Route der biologischen Vielfalt im Park Güell

Im Garten wurden verschiedene Pflanzenarten gepflanzt, darunter mediterrane Sträucher wie Erdbeerbäume, Weißdorn, Mastixbäume, Lorbeerbäume, Keuschelbäume und rote Baldrianbäume.

Es gibt einen besonderen Weg, der das von den Bergen abfließende Wasser sammelt und in das Entwässerungssystem leitet. So kann sich das Wasser nicht an einer Stelle stauen und Staunässe bei starken Regenfällen vermieden werden.

Park Güell Artenvielfalt

Die Österreichischen Gärten

Dieser Bereich war früher eine Baumschule und verdankt seinen Namen einer Baumspende der österreichischen Regierung aus dem Jahr 1977. Der österreichische Botschafter startete die Aktion für die Städtepartnerschaft zwischen Österreich und Barcelona. Unter dieser Prämisse tauschten sie lange Zeit Bäume aus. Viele der Bäume konnten nicht überleben, da sie sich nicht an die mediterrane Umgebung anpassen konnten. Im Jahr 2012 wurden die Rasenflächen entfernt und durch Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten, Duftpflanzen usw. ersetzt, um an die Baumschule zu erinnern.

Park Güell Artenvielfalt

Heimat für Insekten

Im Volksmund als Insektenhotel bekannt, ist der Park Güell ein sicherer Ort für Bienen und Insekten. Insekten spielen in jedem Ökosystem eine wichtige Rolle. Sie bestäuben Pflanzen und bekämpfen Schädlinge, die Krankheiten verbreiten. Es ist nicht einfach, in Städten Nistplätze zu finden. Parks und Gärten sind im Allgemeinen die besten Orte für Insekten.

Park Güell Artenvielfalt

Der Vallcarca-Wald

Das Waldgebiet ist unter dem Namen „Vallcarca-Wald“ bekannt. Er hat die Eigenschaften eines natürlichen mediterranen Waldes. In diesem Wald gibt es Zirbelkiefern und Aleppo-Kiefern. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sind hier auch Weißdorn und Eichen zu finden.

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Die Artenvielfalt im Park Güell

Tiere

Park Güell Artenvielfalt

Reptilien

  • Maurischer Gecko (Tarentola mauritanica)
  • Mittelmeer-Hausgecko (Hemydactylus turcicus)
  • Iberische Mauereidechse (Podarcis linoleic)
Park Güell Artenvielfalt

Säugetiere

  • Soprano-Zwergfledermaus (Pipistrellus pygmaeus)
  • Zwergfledermaus (Pipistrellus pipistrellus)
  • Weißrandfledermaus (Pipistrellus kuhlii)
  • Breitflügelfledermaus (Eptesicus serotinus)
  • Wanderratte (Rattus norvegicus)
  • Hausmaus (Mus domesticus)
Park Güell Artenvielfalt

Vögel

  • Felsentaube (Columba livia)
  • Wiedehopf (Upupa epops)
  • Wendehals (Jynx torquilla)
  • Rotkehlchen (Erithacus rubecula)
  • Nachtigall (Luscinia megarhynchos)
  • Amsel (Turdus merula)
  • Orpheusspötter (Hippolais polyglotta)
  • Samtkopf-Grasmücke (Sylvia melanocephala)
  • Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla)
  • Zilpzalp (Phylloscopus collybita)
  • Sommergoldhähnchen (Regulus ignicapilla)
  • Grauschnäpper (Muscicapa striata)
  • Schwanzmeise (Aegithalos caudatus)
  • Haubenmeise (Lophophanes cristatus)
  • Tannenmeise (Periparus ater)
  • Blaumeise (Certhia brachydactyla)

Pflanzen

Park Güell Artenvielfalt
  • Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia)
  • Stechpalmen-Kreuzdorn (Rhamnus alaternus)
  • Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus)
  • Steineiche (Quercus ilex)
  • Mandelbaum (Prunus dulcis)
  • Erdbeerbaum (Arbutus unedo)
  • Gemeiner Weißdorn (Crataegus monogyna)
  • Amerikanische Aloe (Agave americana)
  • Himalaya-Zeder (Cedrus deodara)
  • Wildkirschbaum (Prunus avium)
  • Mahaleb-Kirsche (Prunus mahaleb)
  • Stech-Eiche (Quercus coccifera)
  • Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua)
  • Rote Spornblume (Centranthus ruber)
  • Mastixbaum (Pistacia lentiscus)
  • Süßer Lorbeer (Laurus nobilis)
Park Güell Artenvielfalt
  • Magnolie (Magnolia grandiflora)
  • Lorbeerblättricher Schneeball (Viburnum tinus)
  • Europäische Fächerpalme (Chamaerops humilis)
  • Silber-Akazie (Acacia dealbata)
  • Olivenbaum (Olea europaea)
  • Kanarische Dattelpalme (Phoenix canariensis)
  • Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei)
  • Pinie (Pinus pinea)
  • Aleppo-Kiefer (Pinus halepensis)
  • Chinesischer Klebsame (Pittosporum tobira)
  • Korbblütiger Stinkmorchel (Clathrus ruber (seta))
  • Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
  • Eiche (Quercus cerrioides, Quercus pubescens)
  • Holunder (Sambucus nigra)
  • Zypresse (Cupressus sempervirens)
  • Monterey-Zypresse (Cupressus macrocarpa)

Ökologische Gartenpflege

Um den Garten zu erhalten und die ökologischen Systeme der Landschaft zu bewahren, praktiziert die Stadtverwaltung von Barcelona im Park Güell systematische ökologische Gartenpflege. Dazu gehört das Beschneiden von Bäumen und das Entfernen von vertrockneten Blättern von Zeit zu Zeit. Rasenflächen sind etwas schwieriger zu bewirtschaften, da sie viel Feuchtigkeit benötigen.

Arten, die Trockenheit vertragen, werden bevorzugt. Sträucher und Beete müssen ebenfalls beschnitten werden. Blumen sind in der Regel saisonal und müssen jedes Jahr neu gepflanzt werden. Vertrocknete Blumen werden ebenfalls zeitnah entfernt.